Laserschneiden
Beim Laserschneiden konnte PS Laser schon frühzeitig Akzente setzen in der innovativen Technologieeinführung und
–anwendung, wodurch unsere Wettbewerbsvorteile – ob beim Edelstahldickblech-Laserschneiden oder im Dünnblech
High Speed Cutting – zum Kundennutzen erfolgreich am Markt platziert wurden. Nahezu alle
metallischen Werkstoffe, ob Edelstahl, Baustahl oder Aluminium, sind mit hochenergetischem
Laserlicht sehr präzise und in hoher Qualität zu schneiden. Als das "innovative Trennverfahren" hat sich
der Laser längst zu einem etablierten Werkzeug in der Materialbearbeitung entwickelt und dabei die Grenzen des
technisch Machbaren ständig erweitert.
Aktuell sind beim Laserschneiden 23 Laserstrahlquellen auf modernen Flachbett-Anlagen in den Formaten 1.500 x 3000mm /
2.000 x 6000mm / 2.500 x 4.000mm und 2.500 x 6.000mm oder 3D im Format 4.000 x 1.500 x 750 mm im
Einsatz. Wir decken neben unterschiedlichen Formaten ein Dickenspektrum von 0,5 mm bis zu 12 mm Aluminium / 25 mm
Baustahl / 40 mm Edelstahl oxidfrei ab.
Qualitativ ist der Laser konventionellen Trennverfahren (z.B. Autogen-, Plasma-,
oder Wasserstrahlschneiden) überlegen und setzt hier die fertigungstechnischen Maßstäbe. Die moderate Wärmebelastung,
eine hohe Schneidpräzision sowie eine beeindruckende Kantenqualität beim Laserschneiden reduzieren den Bauteilverzug
und erübrigen damit oft nachfolgende Arbeitsgänge (z.B. Richten, Strahlen,
mechanische Nacharbeit), wodurch zusätzlichen spannende Bearbeitungskosten entfallen können.
Das Arbeitspferd beim Laserschneiden sind langzeitstabile CO2-Industrielaser mit hohen Ausgangsleistungen
im multi-kW-Bereich, die das Laserschmelz- oder -brennschneiden als Trennverfahren
ermöglichen. Wir setzen moderne, schnell-längsgeströmte CO2-Laser bis zu 7 kW
Ausgangsleistung an CNC-gesteuerten Flachbettsystemen
im industriellen 3-Schichtbetrieb ein.
Beim Laserschmelzschneiden wird für den Schmelzaustrieb innerter Stickstoff als Hochdruck-Überschallgasstrom verwendet
um oxidfreie, rechtwinkelige Schnittkanten in hoher Qualität zu erzeugen. Dieses Verfahren wird meistens bei
hochlegierten Edelstählen verwendet, so dass in der Regel bis in den Dickenbereich von 20 mm keine aufwendige
Kantenbearbeitung notwendig wird.
Beim Laserbrennschneiden wird Sauerstoff als exothermes Schneidgas zugeführt, wodurch eine feinriffelige Schnittfront
mit einer oberflächigen Oxidschicht entsteht. Haupteinsatzgebiet sind übliche Baustahlqualitäten.
Effiziente Anlagenkonzepte in Form von hochdynamischen Laseranlagen mit schnellen Lineardirektantrieben
haben ihre Vorteile bei präzisen Geometrien, höheren Stückzahlen über das gesamte Dickenspektrum. Besonders im
präzisen Dünnblechbereich – zum Beispiel bei Lochblechen oder Laserzuschnitten für Tailored Blanks
- sind Linearschneidanlagen ein Muss für die geforderten Qualitätskriterien mit Genauigkeiten von bis zu 4/100 mm.





